Filmtipp: „Loving Vincent“

In 65.000 Bildern geschaffenes Kunstwerk im Stil der Mal- und Zeichenweise eines der wohl bekanntesten modernen Künstler in der Weltgeschichte. Eine Ode an Vincent van Gogh. Die wahrscheinlich schönste Liebeserklärung an den Mann, an dessen Geburtstag sich jährlich der Weltbipolartag ihm zu Ehren die Ehre gibt. Vincent van Gogh wird posthum die Bipolare Affektive Störung bescheinigt. Sein Leben, das in zahlreichen Briefen an seinen Bruder Theo dokumentiert ist, gibt reichlich Argumente für die Diagnose. Auch sein Ableben durch Suizid. Die meisten seiner Werke, auch die bekanntesten malte er in seiner zeit in einer Nervenheilanstalt in Südfrankreich. So auch die in München in der Neuen Pinakothek ausgestellten „Zwölf Sonnenblumen in einer Vase“, vom August 1888. Der Film gibt sein Leben in erzählerischer Weise wieder und gibt dem Zuschauer in eindrucksvoller art Einblick in die Welt des Wegbereiters der Modernen Malerei und des Impressionismus.

„Der wohl schönste Film aller Zeiten“ TV Spielfilm

Ein Jahr nach dem Tod Vincent van Goghs taucht plötzlich ein Brief des Künstlers an dessen Bruder Theo auf. Der junge Armand Roulin soll den Brief aushändigen, doch er kann den Bruder nicht ausfindig machen und reist in den verschlafenen Ort Auvers-sur-Oise. Hier hat der berühmte Maler die letzten Wochen seines Lebens verbracht. Auf der Suche nach dem Empfänger stößt Armand auf ein Netz aus Ungereimtheiten und Lügen. Fest entschlossen will er die Wahrheit über den Tod des Malers herausfinden.

„Loving Vincent“ ist der erste Film, der vollständig aus Ölgemälden erschaffen wurde und van Goghs berühmte Bilderwelten auf der Kinoleinwand lebendig werden lässt. Ein nie dagewesenes Gesamtkunstwerk, das den Zuschauer visuell und inhaltlich tief in die Welt des Vincent van Gogh eintauchen lässt.


  • DVD: UVP 7,19 Euro
  • Darsteller: Robert Gulaczyk, Cezary Lukaszewicz, Douglas Booth, Josh Burdett, Holly Earl
  • Komponist: Clint Mansell
  • Künstler: Dorota Kobiela, Cleone Clarke, Sean M. Bobbitt, Matthew Button, Claudia Bluemhuber, Jennifer Duffy, Dorota Roqueplo, Tristan Oliver, Jonathan Feroze, Justyna Wierszynska, Ian Hutchinson, Ivan Mactaggart, Lukasz Zal, Hugh Welchman, Jacek Dehnel, Richard Londesborough, Edward Noeltner, David Parfitt, Gerd Schepers, Charlotte Ubben, Laurie Ubben
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: German (DD Stereo), German (Dolby Digital 5.1), English (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 – 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Weltkino Filmverleih GmbH (Vertrieb Universum Film)
  • Erscheinungstermin: 25. Mai 2018
  • Produktionsjahr: 2017
  • Spieldauer: 91 Minuten



Promi vorgestellt: Vincent van Gogh



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Über Flo 76 Artikel
Flo ist gebürtiger Münchner und nach wie vor in der Isarmetropole "dahoam". Mit 38 Jahren wurde bei ihm die Diagnose "Bipolare Affektive Störung" gestellt. Als "manisch-depressiver" hat er in den letzten zwei Jahrzehnten zahlreiche Episoden erlebt, konnte diese jedoch undiagnostiziert und in Unwissenheit der verschiedenen Symptome zum Störungsbild bis zum Tag der "Entdeckung" nie wirklich einer Krankheit zuordnen. Komische Verhaltensweisen konnte er sich daher nicht erklären und verdrängte diese. Der Ahnung, dass was nicht stimmen könnte, wich er im Alltag wegen dieser Unwissenheit somit stets aus. Und so blieb lange Zeit unentdeckt, was längst entdeckt hätte werden sollen. Heute ist Flo in Behandlung und er hat damit die Chance auf ein episoden- und damit symptomfreies Leben. Er ist nicht nur Betroffener, sondern auch Angehöriger. Mehrere Familienmitglieder sind von bipolarer Affektiver Störung betroffen. Die Erfahrungen und das Wissen das er nun im Umgang mit der Krankheit und im Austausch mit anderen Betroffenen erwirbt und erworben hat teilt er nun in diesem Blog. Damit das Wissen um diese Störung in unserer Gesellschaft mehr Zuspruch finden kann. Für die Entstigmatisierung von Betroffenen. Und es soll anderen helfen sich schneller zurecht zu finden. Betroffenen und Angehörigen. Denn je umfangreicher ein Wissen um Bipolare Affektive Störung jeweils ist, desto besser kann gegen Störungsepisoden angegangen bzw. diesen vorgebeugt werden. Von Betroffenen und auch von Angehörigen.

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