Filmtipp: „Bloch – Heißkalte Seele“ (mit Dieter Pfaff)

Dr. Maximilian Bloch (Dieter Pfaff), Psychiater und Psychotherapeuth, ist Spezialist für Affekte und Störungen aller Art. Die Folge „Heißkalte Seele“ (Staffel 6, Folge 2) ist die insgesamt 22. Folge der Grimme-Preis nominierten Spielfilmreihe des Doktors der in jeder Folge in Spielfilmlänge eine psychisch kranke Person therapiert und Hilfestellungen zur Gesundung leistet.

Bloch ist keine internationale Koryphäe, aber ein Mann mit einem offenen Ohr für alle Gestrandeten und Gestrauchelten, für Traumatisierte und Frustrierte, für alle Phobien und Manien, Ängste und Depressionen.

Bloch – Heißkalte Seele:

Bernd Pflüger sucht Blochs Hilfe, weil er sich Sorgen um seine Lebensgefährtin Rieke macht. Die junge Frau hat versucht sich umzubringen, nicht zum ersten Mal. Sie schwankt zwischen hocheuphorischen, manischen Phasen und der tiefen Niedergeschlagenheit der Depression. Gerade in einer euphorischen Phase, leugnet sie die Selbstmordabsicht und besteht darauf, dass sie gesund sei. Ihr Vater, der einen erbitterten Kampf gegen alle Arten von Ärzten führt, unterstützt sie dabei. Er will in jedem Fall verhindern, dass Rieke ins psychiatrische Krankenhaus kommt. Bernd dagegen leidet unter der Unberechenbarkeit seiner Freundin und hofft auf die Unterstützung der Psychiatrie. (Text: ARD)

FSK: 16 Jahre, Sprache:DeutschLaufzeit:1 Stunde, 28 MinutenVeröffentlichungsdatum:7. November 2012

Wikipedia- Eintrag zum Spielfilm: Bloch – Heißkalte Seele


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Über Flo 77 Artikel
Flo ist gebürtiger Münchner und nach wie vor in der Isarmetropole "dahoam". Mit 38 Jahren wurde bei ihm die Diagnose "Bipolare Affektive Störung" gestellt. Als "manisch-depressiver" hat er in den letzten zwei Jahrzehnten zahlreiche Episoden erlebt, konnte diese jedoch undiagnostiziert und in Unwissenheit der verschiedenen Symptome zum Störungsbild bis zum Tag der "Entdeckung" nie wirklich einer Krankheit zuordnen. Komische Verhaltensweisen konnte er sich daher nicht erklären und verdrängte diese. Der Ahnung, dass was nicht stimmen könnte, wich er im Alltag wegen dieser Unwissenheit somit stets aus. Und so blieb lange Zeit unentdeckt, was längst entdeckt hätte werden sollen. Heute ist Flo in Behandlung und er hat damit die Chance auf ein episoden- und damit symptomfreies Leben. Er ist nicht nur Betroffener, sondern auch Angehöriger. Mehrere Familienmitglieder sind von bipolarer Affektiver Störung betroffen. Die Erfahrungen und das Wissen das er nun im Umgang mit der Krankheit und im Austausch mit anderen Betroffenen erwirbt und erworben hat teilt er nun in diesem Blog. Damit das Wissen um diese Störung in unserer Gesellschaft mehr Zuspruch finden kann. Für die Entstigmatisierung von Betroffenen. Und es soll anderen helfen sich schneller zurecht zu finden. Betroffenen und Angehörigen. Denn je umfangreicher ein Wissen um Bipolare Affektive Störung jeweils ist, desto besser kann gegen Störungsepisoden angegangen bzw. diesen vorgebeugt werden. Von Betroffenen und auch von Angehörigen.

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