Buchtipp: „Manisch-depressiv für DUMMIES“

Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt – manisch-depressive Stimmungsschwankungen kennen viele. Aber wie kann man sie ertragen oder besser noch lindern? Die Psychiaterin Candida Fink erklärt, was im Gehirn passiert, wie man den richtigen Arzt findet und welche Therapien und Medikamente heute angewandt werden.


Betroffenen und Angehörigen gibt sie Tipps zur Selbsthilfe, die die Symptome lindern können, Krisenzeiten überstehen lassen und sie für manische oder depressive Episoden wappnen. Übungen, Checklisten und Stimmungsbarometer machen auch kleine Fortschritte gleich ersichtlich und helfen, den Alltag in Familie und Beruf trotz aller Stimmungsschwankungen zu meistern.


  • Taschenbuch: 364 Seiten
  • Verlag: Wiley-VCH; Auflage: 1. (9. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3527705511
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 2 x 23,9 cm
  • UVP: € 19.95

„Manisch-depressiv für DUMMIES“ (Candida Fink, Joe Kraynak)

Inhalt:

Teil I: Die bipolare Störung entwirren
1. Mit bipolaren Störungen leben
2. Entmystifizierung der bipolaren Störung
3. Vorausdenken und Vorsorge verbessern die Prognose

Teil II: Das bipolare Ungeheuer zähmen
4. Andere gesundheitliche Probleme ausschließen
5. Psychiatrische Einschätzung und Behandlungsplan
6. Ein unschlagbares Stimmungsmanagementteam aufbauen

Teil III: Die Werkzeugkiste öffnen: Ein umfassender ganzheitlicher Ansatz
7. Rundgang durch die bipolare Apotheke
8. Die Psyche runderneuern: Therapien
9. Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Teil IV: Hilfe zur Selbsthilfe
10. Die aktuelle Krise überleben
11. Im eigenen Tempo genesen
12. Auslöser erkennen und Stimmungen aufzeichnen
13. Das Leben neu gestalten
14. Sport treiben und richtig essen
15. Dem Drang nach einem Alleingang widerstehen

Teil V: Hilfestellung für Freunde oder Angehörige mit bipolarer Störung
16. Einen nahestehenden Menschen unterstützen
17. Für mögliche Krisenfälle vorsorgen
18. Manisch-depressive Kinder unterstützen

Teil VI: Der Top-Ten Teil
19. Zehn Fragen an den Psychiater oder Therapeuten
20. Möglichkeiten, die Behandlungskosten in Grenzen zu halten
21. Zehn Wege zur Unterstützung bipolarer Menschen


Die Psychiaterin und Expertin für Psychopharmakologie und Psychopathologie Candida Fink hat sich nach ihrer Ausbildung an der Harvard Medical School auf die Behandlung von manisch-depressiven Störungen spezialisiert. Die oft schwierige Diagnose und die sehr individuellen Therapiemöglichkeiten stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit.


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Über Flo 77 Artikel
Flo ist gebürtiger Münchner und nach wie vor in der Isarmetropole "dahoam". Mit 38 Jahren wurde bei ihm die Diagnose "Bipolare Affektive Störung" gestellt. Als "manisch-depressiver" hat er in den letzten zwei Jahrzehnten zahlreiche Episoden erlebt, konnte diese jedoch undiagnostiziert und in Unwissenheit der verschiedenen Symptome zum Störungsbild bis zum Tag der "Entdeckung" nie wirklich einer Krankheit zuordnen. Komische Verhaltensweisen konnte er sich daher nicht erklären und verdrängte diese. Der Ahnung, dass was nicht stimmen könnte, wich er im Alltag wegen dieser Unwissenheit somit stets aus. Und so blieb lange Zeit unentdeckt, was längst entdeckt hätte werden sollen. Heute ist Flo in Behandlung und er hat damit die Chance auf ein episoden- und damit symptomfreies Leben. Er ist nicht nur Betroffener, sondern auch Angehöriger. Mehrere Familienmitglieder sind von bipolarer Affektiver Störung betroffen. Die Erfahrungen und das Wissen das er nun im Umgang mit der Krankheit und im Austausch mit anderen Betroffenen erwirbt und erworben hat teilt er nun in diesem Blog. Damit das Wissen um diese Störung in unserer Gesellschaft mehr Zuspruch finden kann. Für die Entstigmatisierung von Betroffenen. Und es soll anderen helfen sich schneller zurecht zu finden. Betroffenen und Angehörigen. Denn je umfangreicher ein Wissen um Bipolare Affektive Störung jeweils ist, desto besser kann gegen Störungsepisoden angegangen bzw. diesen vorgebeugt werden. Von Betroffenen und auch von Angehörigen.

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