Buchtipp: „Benjamins Schatten“

In der Einleitung ihrer wunderbaren therapeutischen Fabel „Benjamins Schatten“ zur Befreiung aus Co-Abhängigkeit und destruktiven Beziehungen schreibt Angelika Kaufmann:

„In unser aller Leben gibt es die sogenannten guten Fügungen, die oftmals ignoriert werden, weil sie nicht in vorgefertigte Bilder passen. So sind es häufig Schicksalsschläge, die einen Richtungswechsel erzwingen, weil sie uns mit Ohrfeigen aus unserer Ohnmacht zurück zu uns selbst holen, wenn wir nicht rechtzeitig von alleine aufgewacht sind. Ohrfeigen, die uns bewusst machen, dass unsere wesentliche Erfüllung aus Liebe besteht, dass uns nichts und niemand satt machen kann, wenn sie uns verloren gegangen ist und dass wir selbst es sind, die dafür sorgen müssen, unsere Liebe zu nähren, damit wir nicht am Leben zerbrechen.“

Ich denke, meine bipolare Erkrankung war auch so eine gute Fügung, deren Wert ich erst erkennen musste. Genau wie der Esel Benjamin muss ich mich heute auf den Weg der Selbstliebe machen, mich nicht mehr von anderen bepacken lassen, mich nicht mehr in Co-Abhängigkeiten und destruktiven Beziehungen verstricken und meine alten Wunden heilen.

Die therapeutische Fabel „Benjamins Schatten“ zeichnet sich dadurch aus, dass professionelles Wissen aus der Suchttherapie in ein wunderbares Märchen verpackt wird, das unsere Seele tief berühren kann. Mich hat die Geschichte tief berührt und ich will wie der Esel Benjamin sein, der den eigenen Weg der Selbstliebe erfolgreich gegangen ist. Ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch!

Kaufmann, Angelika (2013), Benjamins Schatten. Befreiung aus Co-Abhängigkeit und destruktiven Beziehungen. Eine therapeutische Fabel. Hamburg. Acabus Verlag.

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